Paprika statt Warndreieck

Das Warndreieck gehört zu den elementaren Dingen, die jeder Autofahrer mitführen muss, um im Notfall Gefahrenstellen zu kennzeichnen. Ein litauischer Fahrer, der auf der Autobahn A2 Richtung Hannover auf dem Standstreifen halten musste, hatte dieses nicht im Auto, wurde allerdings auf der Suche nach einer Alternative kreativ. Er stellte eine Schüssel mit roten Paprika und Tomaten anstelle des Dreiecks auf den Standstreifen.

Eine vorbeikommende Polizeistreife wurde auf die ungewöhnliche Fahrbahnmarkierung aufmerksam, bewies jedoch Humor, fotografierte die Situation und veröffentlichte sie bei Twitter. Der Fahrer kam ausnahmsweise ohne Ordnungsgeld davon und wurde lediglich verwarnt. Doch auch bei viel Kreativität gilt: Normalerweise wird bei einem derartigen Verstoß ein Bußgeld in Höhe von 15 € fällig. Ein Warndreieck ist also in jedem Fall angebracht.

Michael Kunze

2016-09-04T14:32:40+00:00Sonntag, 4. September 2016|Verkehrsrecht|