Erbverzicht kann Kinder benachteiligen – Beratung im Vorfeld empfehlenswert

Ein Fall des Oberlandesgerichts Hamm zeigt erneut, dass eine umfassende anwaltliche Beratung bei Erbrechtsfragen dringend anzuraten ist. Das Gericht entschied nun in einem Fall, dass die Enkel einer Erblasserin ihr Erbe nicht antreten konnten, weil deren Mutter mehrere Jahre zuvor selbst auf das Erbe verzichtet hatte. Diese erhielt dafür Zuwendungen in Höhe von über 100.000 DM und trat vom Erbanspruch zurück. Die Erblasserin hielt zwar vertraglich fest, dass ihre Enkel zum Erbe berechtigt sein sollten, jedoch war diese Regelung unwirksam, da der Erbverzicht der Mutter bereits früher beschlossen wurde und auch ihre Abkömmlinge betroffen waren.

Häufig handelt es sich bei erbrechtlichen Konflikten um Werte von mehreren tausend Euro und ein Scheitern der eigenen Interessen ist dabei sehr schmerzvoll. Lassen Sie sich im Zweifelsfall bereits im Vorfeld von uns beraten. Rufen Sie uns an, wir vereinbaren einen kurzfristigen Termin zur Klärung Ihrer offenen Fragen.

Mario Hommel

2015-04-20T13:21:15+00:00 Montag, 20. April 2015|Allgemein|