Arbeitnehmer haben Recht auf Mindestlohn – Kündigung unwirksam

Seit dem 01.01.2015 gilt der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde, doch viele Arbeitgeber suchen nach Schlupflöchern, um diesen zu umgehen. Besonders beliebt ist die Senkung der Arbeitszeit des Arbeitnehmers. Dies geschah auch einem Hausmeister in Berlin, der keine 14 Wochenstunden, sondern nur noch 8 Wochenstunden für seinen Arbeitgeber tätig sein sollte. Der Arbeitnehmer lehnte das Angebot ab und wurde von seinem Chef postwendend gekündigt.

Er reichte eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht Berlin ein und bekam Recht: Ein Arbeitgeber darf keine Kündigung aussprechen, wenn der Arbeitnehmer in zulässiger Weise den gesetzlichen Mindestlohn fordert. Eine Kündigung stellt dabei eine verbotene Maßregelung dar.

Der Mindestlohn ist nun seit vier Monaten eine gesetzliche Pflicht und die gerichtlichen Fälle bei Zuwiderhandlungen nehmen kontinuierlich zu. Fordern Sie Ihren Mindestlohn ein, er steht Ihnen rechtmäßig zu. Sollten Sie Probleme oder Fragen haben, dann kontaktieren Sie mich. In einem kurzfristigen Termin finden wir eine Lösung für Sie!

Manfred Leubecher (Rechtsanwalt für Arbeitsrecht – Mühlhausen)

2015-05-01T15:34:54+00:00 Freitag, 1. Mai 2015|Arbeitsrecht|